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Omega – die Vollendung

Louis Brandt gründet 1848 in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz eine Uhren-Manufaktur. Anfänglich trägt sie seinen Namen, doch 1894 kommt eine Taschenuhr mit dem Namen Omega auf den Markt. Dafür wird die Darstellung des letzten Buchstabens des griechischen Alphabets gewählt. Omega steht metaphorisch für die Vollendung. Die Taschenuhr ist extrem erfolgreich, so dass der Name zur Firmierung wird. Später erzielt das Unternehmen mit Kollektionen wie Constellation, Seamaster, De Ville und Speedmaster große Erfolge im technischen und sportlichen Bereich.

Dafür sorgen auch Markenbotschafter wie beispielsweise Cindy Crawford, George Clooney und Rennfahrer Michael Schumacher, dem mehrere Sondermodelle der Speedmaster gewidmet sind. Als offizieller Sponsor der James Bond-Filmreihe ist die Seamaster-Kollektion die Dienstuhr des britischen Spions. Die aktuelle Kollektion Seamaster Planet Ocean 600 M ist es eine Hommage an das Taucheruhrerbe. Die Gehäuse bestehen wahlweise aus Edelstahl, Titan oder Keramik und sind bis zu einem Druck von 60 Bar wasserdicht, was einer Wassertiefe von 600 Metern entspricht.

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Alle Uhren-Modelle verlassen die Manufaktur mit einem Chronometer-Zertifikat. Acht Kriterien umfasst das strikte Zertifizierungs­verfahren. Dabei wird unter anderem geprüft, ob die jeweilige Gangreserve und Wasserdichtheit der Uhr gegeben sind. Die Ganggenauigkeit darf pro 24 Stunden um maximal fünf Sekunden abweichen, und zwar sowohl bei Vollaufzug als auch nach Ablauf eines Drittels der Gangreserve. Vor allem aber müssen sowohl das Werk als auch die Uhr einem Magnetfeld von 15.000 Gauß standhalten. Nach dem Aufenthalt im Innern eines großen Permanentmagneten darf die Uhr nicht mehr als fünf Sekunden pro Tag vorgehen. Ein Nachgang, selbst um eine Sekunde, ist nicht gestattet. Omega ist heute Teil der Teil der Swatch Group AG, dem weltweit führenden Hersteller von Uhrenprodukten.